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Entstehung der Feuerwehr Obertilliach
Aufgaben der Feuerwehr Obertilliach
Technisches und bauliches Wachstum
 



Kommandant:
OBI Johann Obererlacher
Dorf 11, 9942 Obertilliach
 
 
 
 
 

Kommandant-Stv.:
Hannes Tristan Wurzer
Bergen 12, 9942 Obertilliach
 
 
 
 
 
 

Die Entstehung der Feuerwehr Obertilliach

 


Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Obertilliach hängt eng mit der des Dorfes zusammen. Nachdem die einzelnen Ortschaften des Bezirkes Lienz bestrebt waren, ihre eigenen Feuerwehren zu gründen, war man auch in Obertilliach bemüht, eine eigene Feuerwehr zu schaffen.

Weiters barg die enge Dorfbauweise die Gefahr in sich, dass im Falle eines Brandes das gesamte aus Holz erbaute „Haufendorf“ Obertilliach vernichtet werden würde. Diese Gründe und die Sorge um Leib und Leben, Hab’ und Gut, im Falle eines Brandes, führten zur Gründung einer Feuerwehr, die vorerst noch keine Körperschaft war, sondern „ein Feuerwehrmann“ in der Funktion des Nachtwächters. Ihn soll es bereits seit dem 14. Jh. gegeben haben. Die Freiwillige Feuerwehr als Organisation mit rechtskräftigen Statuten wurde im Jahre 1897 unter Bürgermeister Johann Lugger, vlg. Hislerbauer gegründet.

Feuerwehrmann zu sein, war schon seit eh und je eine große Ehre. Noch größer war die Ehre, der Feuerwehr als Kommandant vorstehen zu dürfen.

42 Gründungsmitglieder standen unter der Führung des ersten Feuerwehrkommandanten Josef Lugger, vlg. Anderer.


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Die Aufgaben der Feuerwehr Obertilliach

 


Ziel und Aufgabe einer Feuerwehr ist es, im Ernstfalle schlagkräftig eingreifen zu können. Aus diesem Zweck wurde auch in Obertilliach kräftig auf dieses angestrebte Ziel hingearbeitet. Ursprünglich standen der Wehr wenige Kübel und Steigleitern als „Wasserentnahmestellen“ zur Verfügung.

Besonders ernst war die Lage vor allem während des 2. Weltkrieges, da die meisten einsatzfähigen Männer eingerückt waren. Diese Umstände führten zur Bildung einer „Frauenfeuerwehr“, die sich nach dem Weltkrieg aber wieder auflöste. Die entstandenen „Löcher“ durch den Krieg versuchte man nun durch die Heranbildung einer Jugendfeuerwehr zu füllen.


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Technisches und bauliches Wachstum

1914/15: Ankauf der Feuerwehrfahne


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1935: Erwerb einer Rosenbauer Spritze

   

1960: Ankauf einer Gugg-Spritze mit Anhänger; Neubau des Gerätehauses

   

1964: Erwerb des Löschfahrzeuges „Opel Blitz“ mit eingebauter VW-Spritze, Restaurierung der Fahne; feierliche Segnung vor dem erbauten Gerätehaus

   

1969: Anschaffung von Lichtaggregaten und Scheinwerfern

   

1976: Ankauf von Atemschutzgeräten

   

1978: Kauf von Funkgeräten

   

1992: Ankauf einer Motorspritze mit Stromaggregat, Lichtmast, Bergeschere und Tankausrüstung mit Hochdruck-Spritzanlage; Neubau Feuerwehr-Gerätehaus

   

1996: Installierung „Florianstation“ als bezirksweite Funk-verbindung

   

1997: Anschaffung einer neuen Jubiläums-Feuerwehrfahne

   

Neben den modernen Gerätschaften legte man in Obertilliach auch immer großen Wert auf eine funktionierende Wasser-Nahversorgung durch Hydranten.


Eine Feuerwehr ohne Zusammenarbeit mit anderen „Stellen“ ist heutzutage nur schwer vorstellbar. So gesehen gibt es eine gute Zusammenarbeit mit der örtlichen Liftgesellschaft bzgl. Strom- und Wasserentnahme, der Rettungs- und Sicherheitsdienst bedarf wiederum einer guten Zusammenarbeit mit der Gendarmerie. Gerade in dem „Haufendorf“ Obertilliach war man sich im Falle eines Brandes „der großen Katastrophe“ bewusst. Die Übungen und Proben haben sich bezahlt gemacht. Neben der vorbeugenden Vorsicht konnte durch rasches Eingreifen bis dato großes Unheil verhindert werden.